31. August 2010

Beseelte Arbeit – Teil 2

Allgemein — Schlagwörter:, , , , — Gerold Wehde @ 07:41

Je länger ich die Frage mit der beseelten Arbeit in mir bewege, desto mehr Aspekte zeigen sich!

Wenn ich denk Gedanken vom 17. August aufgreife, gehört zur beseelten Arbeit natürlich auch die Frage: Was ist meine Aufgabe in dieser Welt, was ist der bescheidene kleine Teil, den mein kleines ICH zum Ganzen beitragen kann oder soll.

Das scheint mir nicht nur von der eigenen Entscheidung abzuhängen – diese Frage ist viel mehr eine Frage daran, wie sich einem das Leben eröffnet. Was – zum Teufel oder Engel – will das Leben von mir? Wozu fordert es mich heraus? Was sind die untrüglichen Zeichen, die das Leben aussendet und die ich empfangen kann?

Das wichtigste dabei scheint die Frage, was ich wirklich empfangen kann? Was ich hören kann von der Antwort des Lebens über die Berufung, die wirklich mich betrifft. Die Antwort darüber geht meines Erachtens über die körperlich-seelisch-geistige Selbstwahrnehmung. Bin ich verbunden mit meinen Fähigkeiten und mit meinen sog. Schwächen, mit meinen Gefühlen und mit dem, was diese Welt braucht? Dann werde ich mich der Herausforderung stellen. Ich werde Verantwortung für mein Leben und für meinen Teil in dieser Welt übernehmen. Der Inhalt dessen, was jemand dann wirklich macht, ist sekundär. Beseelte Arbeit kommt zu mir und ich fülle nehme sie an – mit allem angenehmen und weniger angenehmen!

Viel Spaß dabei!!

23. August 2010

Widerwärtiges Spiel, oder?

Allgemein — Holger Huckfeldt @ 17:04

Electronic Arts hat ein Computerspiel herausgebracht, dass in Afghanistan spielt. Die Spieler können die Seite der Alliierten oder die der Taliban übernehmen. (Die bisherigen Titel der Reihe spielten übrigens alle im 2. Weltkrieg)
Der birtische Verteidigungsminister Liam Fox bezeichnet es als widerwärtig, ein solch “nicht englisches” Spiel zu spielen, in dem Gewalt gegen englische Soldaten nachgespielt werden kann.

In dieser Diskussion wird nur eins vergessen: Der Konfilkt in Afghanistan ist real, Menschen sterben dort. Diese Tatsache ist wiederwärtig. Das so ein Konflikt soziologisch aufgenommen und verarbeitet wird, ist normal.

Sonst müsste man eingestehen, dass man folgendes meint: Im Krieg Menschen zu töten ist normal, ein Videospiel darüber zu machen ist widerwärtig. Völlig verdrehte Logik. Also, Herr Fox, schauen Sie sich ihren Krieg ruhig an. Meinetwegen auf dem Bildschirm ihres Sohnes. Willkommen in der Realität.

21. August 2010

Wer bin ich und wenn ja wie sicher?

Allgemein — Karolin Kuhlmann @ 11:14

Um die Frage “Wer bin ich?” hinreichend sicher zu beantworten, können wir uns 20 oder 200 Minuten Zeit nehmen und einfach mal aus dem Bauch raus aufschreiben, was uns so einfällt – so oder so wird auffallen, dass die Frage nicht umfassend beantwortet werden kann und im Grunde ist uns das ja auch klar; spätestens wenn wir die 200 Minuten-Variante wählen und uns immer noch was einfällt. (Besonders kraftvoll wird die Übung, wenn wir uns den Spaß erlauben, sie nach einem Monat zu wiederholen und feststellen, dass sich das, wer wir sind bereits nach dieser kurzem Wimpernschlag von Zeit mächtig verändert hat). Trotzdem tappen wir immer wieder in die Falle, so zu tun, als ob wir aufgrund unserer Erfahrung und Weisheit oder einfach weil wir möchten, dass es so ist, ganz sicher wissen, wer wir und besonders gerne auch wer unsere Mitmenschen sind. Schublade auf, subjektiv fertige Liste der zur Charakterisierung als sicher eingestuften Eigenschaften meiner oder einer anderen Person rein, Schublade zu, Mensch-Art  festgelegt, vermeintliche Sicherheit und Kontrolle unter Dach und Fach.

Es lohnt sich, mal den Versuch zu wagen, einen Tag durch´s Leben zu gehen und innerlich nur mit einem „Ich bin“ oder „Du Bist“ in Kontakt zu sein; das führt zwar erstmal zu ner Menge Unordnung in der Wunsch-nach-Sicherheit-und-Kontrolle-Kommode, deren Schubladen dann einfach nicht zu zukriegen sind, aber möglicherweise öffnet es den Blick für das Wunder der Vielfältigkeit, Veränderlichkeit und Vergänglichkeit menschlicher Seinsarten – und ebenso möglicherweise erhaschen wir einen Moment des Sicherseins über die einzig umfassende, unveränderliche, unvergängliche Antwort auf die Frage aller Fragen, wer wir sind: Wir sind! Und dessen können wir uns sehr wohl sicher sein! Schublade auf: „Wir sind“ rein, Schublade zu, Kommode umbenannt in Wunsch-nach-Sicherheit-und-Kontrolle-nicht-mehr-vorhanden-weil-weder-erfüllbar-noch-wünschenswert-Kommode, selbiges Möbelstück wegen Weiträumigkeit überraschend ordentlich, Mensch staunend, frei und glücklich!

17. August 2010

Beseelte Arbeit: Was meine Seele berührt?

Allgemein — Schlagwörter:, , , — Gerold Wehde @ 00:01

Für die Frage, was denn die Seele berührt und einen Menschen schöner erscheinen lässt, habe ich bei meinem letzten Blog natürlich noch einen wichtigen Punkt vergessen: Auch beseelte Arbeit macht schön!

Beseelte Arbeit lässt inneren und äußeren Reichtum zu, sie unterstützt mich und fordert mich zu immer mehr Wachstum heraus. Sie erlaubt mir, inne zu halten und die Menschen, mit denen ich zu tun habe, zu würdigen – sie als Teil meines ganzen Wirkens zu begreifen.

Eigentlich mache ich hier ja keine Eigenwerbung!?! Aber am 29.9. halte ich im Integralis Institut Hamburg einen Vortrag zum Thema “Arbeit und spirituelle Entwicklung”. Ich denke, dass es eine der großen Aufgaben unserer Zeit ist, auch diese beiden Ebenen miteinander zu verbinden. Jeder arbeitende Mensch hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, seine Spiritualität durch seine Arbeit zu schulen; jede Begegnung in der Welt ist spirituelle Herausforderung. Es liegt ja eben doch nur an mir, ob ich sie nutze oder nicht. Jetzt!!

7. August 2010

Frei(von)zeit segeln

Allgemein — Karolin Kuhlmann @ 07:23

 

So widerstandslos und fließend, wie Wellen entstehen und sich wieder auflösen,

so widerstandslos und fließend empfinde ich mich gerade in der Welt.

 

So einfach, wie das Boot sich vom Wasser tragen lässt,

so einfach kann alles sein, wenn ich mich vom Leben tragen lasse.

 

So weit wie das Meer und der Himmel sich ausdehnen,

so weit kann ich mich über meine Grenzen hinaus ausdehnen.

 

So entspannt aufmerksam und vertrauensvoll, wie ich mich beim Segeln empfinde,

so gewiss bin ich mir jetzt, dass mich die natürliche Strömung des Lebens führt.

 

So neu, völlig leer und doch lebendig, wie mich die Stille auf See umgibt,

so sehr erkenne ich sie als meine wahre Natur.

 

So geborgen, wie ich mich auf diesem riesigen Ozean fühle,

so vertraut erkenne ich mich selbst als den Ozean des Bewusstsein.

 

Nichts, was es hier zu tun gibt, um irgend etwas zu erreichen,

nichts, was jemals getan werden kann, um mir bewusst zu werden, dass ich schon immer alles habe.

 

Nichts, was diesen oder irgend einen Moment vollkommener machen könnte.

2. August 2010

Integralis macht schön!

Allgemein — Schlagwörter:, , — Gerold Wehde @ 22:53

Ich schreibe direkt vom Sommertreffen der Integralis Ausbildung der Jahrgänge 2008 und 2009. Hier kommen über 80 Menschen zusammen und arbeiten zu Themen wie Führung, Konflikt, Helden und Dämonen. Und es ist wunderbar, zu sehen, wie sich die Integralis Arbeit im Laufe der Jahre entwickelt hat.

Jemand aus einer Ausbildung sagte mal: “Integralis macht schön!” und das wurde noch bestätigt durch die Aussage einer Mitarbeiterin des Seminarhauses: “Bei Integralis werden die Menschen im Laufe der Ausbildung immer schöner!”

Nach meiner Beobachtung werden Menschen schöner, wenn sie das tun, was ihre Seele berührt. Wenn Sie sich dem hingeben, was das Leben ihnen bietet. Und wenn sie so leben, wie sie es für eine gute Entwicklung brauchen. Menschen werden schöner, wenn sie ihre Liebe frei fließen lassen können und auch das annehmen, was ihnen als schwierig erscheint. Sie werden schöner, wenn sie sich der Welt hingeben und wenn sie ihr persönliches Anliegen mit den Erfordernissen der Menschheit in Übereinstimmung bringen können. Und die Menschen werden schöner, wenn sie in der Lage sind, die Schönheit der anderen Menschen zu sehen!

Eine lohnende Frage für den Leser: Kann ich die Schönheit im Anderen sehen – oder habe ich einen Sehfehler??

Eine gute Zeit wünscht

Gerold Wehde

31. Juli 2010

Verkehrszeichen

Allgemein — Holger Huckfeldt @ 09:50

Auf meinem Arbeitsweg komme ich oft durch ein Dorf, in dem es drei Verkehrswarner gibt. Radar-Verkehrsschilder, die die gemessene Geschwindigkeit anzeigen. Dabei sind nicht alle Schilder gleich:

Eines blinkt rot, wenn man zu schnell fährt. Fährt man 50 oder darunter, wird man mit einem Smiley belohnt.

Das Zweite (eine 30-Zone) zeigt Geschwindigkeitsüberschreitungen rot an, sonst blinkt es immerhin noch Gelb.

Das Dritte (und das wird meines Erachtens am wenigsten respektiert) zeigt die Geschwindigkeit blinkend an und zeigt den Text „Achtung, Kinder!“. Und zwar, egal wie schnell ich fahre.

Das dritte Schild warnt also am meisten und wird am meisten ignoriert. Ich glaube, der Grund ist einfach: Das Schild hält sich nicht an die Regeln. Da das Schild die Unterscheidung nicht trifft, ob ich mit einer erlaubten Geschwindigkeit unterwegs bin oder nicht, scheidet es als Kontrollinstanz aus, da keine ausreichende Kompetenz hat. Man wird als Fahrer auch dann noch „bestraft“, wenn man die erlaubte Geschwindigkeit einhält oder gar unterschreitet. Dann ist das Schild eher gegen die Behörden gerichtet, die die Regeln aufgestellt haben.

Die dahinterliegende moralische Botschaft „Autofahren ist gefährlich, egal wie schnell du bist“ ist für einen Autofahrer, der spontan um eine Kurve fährt, eben nicht zugänglich.

Gleiche Maßstäbe gelten natürlich auch für Politiker, Richter, Polizisten…

24. Juli 2010

Das Ego muss untergehen – oder etwa nicht?

Allgemein — Karolin Kuhlmann @ 15:18

Kürzlich habe ich in einem Artikel den Satz gelesen: „Erst durch endgültigen Verlust kann man erkennen, dass der Untergang des Egos notwendig ist für den Aufstieg des Höchsten.“ In mir regte sich der Gedanke, dass kein Ego dieser Welt bereitwilliger in Hintergrund tritt, wenn es mit Worten wie „Verlust“ und „Untergang“ konfrontiert wird. Eher lösen sie doch Angst und Widerstand und Enge in ihm aus aus.
Ich hatte beim Lesen des Artikels jedenfalls permanent den Eindruck, dass mir vermittelt werden sollte, einen hinterlistigen Dämon in mir zu haben, den es zu bekämpfen gilt („böses Ego, sollst mal sehen, wie ICH Dich weg meditiere“ – hm, wer spricht da bloß?).
Ich glaube, so funktioniert es nicht, jedenfalls nicht für mich. Erleuchtung ist eher die geschehene Aus-einandersetzung von Ego und Selbst/Geist; nicht im Sinne von zwei getrennten Dingen und schon gar nicht im Sinne von Sieg des Selbst nach Konflikt/Kampf mit dem Ego, eher im Sinne von automatischer Unter-oder besser bewusster Einordnung des Egos, welches seine Vormachtstellung bereitwillig aufgibt und sich entspannen kann.
Mir gefällt das Erleben eine Wandlung, für die nichts untergehen muss und für die man nichts aufgeben muss; und die nicht passiert, wenn man versucht, das Ego davon zu jagen, klein zu kämpfen oder vor ihm weg zu laufen. Das Ego nimmt staunend wahr, wenn sie passiert und fühlt das Wunder der Bewusstwerdung bzw. des plötzlichen Bewusst-Seins, wenn das Selbst erstrahlt. Ego integriert sich in die weitere Perspektive des SELBST, weil es in dieser Umarmung erkennt, dass es einfach keinen Anlass gibt für Ängste oder Widerstände, weil es die Verantwortung abgegeben hat an etwas, was es zwar nicht ganz erfassen kann, was aber spürbar umfassender, wissender und vertrauenswürdig ist. Diese Wahrnehmung ist alles andere als bedrohlich, sondern zutiefst erfüllend und wird als riesen Geschenk empfunden, für das Egos zutiefst dankbar sind (meins jedenfalls).
Also gönnen wir es uns doch lieber und öfter, unser „kleines Selbst“ mit allen Ängsten, Widerständen und Engen zu umarmen, auf dass es sich/wir uns öfter des Umarmtseins vom Größeren bewusst sind.

 

23. Juli 2010

Integrale Erziehung – Grundlagen schaffen für die Zukunft

Vor fast 25 Jahren diskutierte ich mit Freunden in Köln über Integrale Erziehung. Gesagt, getan  gründeten wir eine Kindertagesstätte auf Grundlage der integralen Ideen des indischen Philosophen Sri Aurobindos.

Schließlich fuhr ich nach Indien und lebte kurzzeitig in dem Gemeinschafts Projekt Auroville und arbeitete in dem dortigen Kindergarten mit. Die Arbeitsweise war ebenfalls auf Grundlage die Philosophie Sri Aurobindos und Mira Alfasse, Die Mutter, entstanden.

Ich war beeindruckt, wie positiv eine integrale Erziehung auf  Kinder aus verschiedenen Nationen wirken kann. Tägliche Stille-Meditation war für die Kinder eine selbstverständliche Praxis. Ziel sollte die  Vervollkommnung und Umwandlung des Einzelnen und der Gesellschaft sein. Diese tägliche Übung der Konzentration gelang diesen Vorschulkindern scheinbar mühelos.

Vielleicht fehlt Kindern und Jugendlichen in der heute multinationalen und technisierten Welt einfach die Praxis der inneren Stille im Alltag?

Mira Alfassa, genannt Die Mutter schrieb über integrale Erziehung: Das Hauptziel einer integralen Erziehung nach Sri Aurobindo sei es, für eine neue Welt und eine spiritualisierte Gesellschaft zu arbeiten.

Ich finde, das klingt aktuell und passt in unser 3. Jahrtausend. Ob sie ahnte, wie lange der Veränderungsprozess andauern würde?

Nach Aussagen der Mutter hat integrale Erziehung drei wesentliche Aspekte:

1. Eine ganzheitliche Entwicklung und Vervollkommnung des Einzelnen, die alle Bereiche des spirituellen und materiellen Lebens einschließt.

2. Eine soziale Neugestaltung und schrittweise Entwicklung eines gemeinschaftlichen Lebens, in dem jeder den Platz einnehmen kann, für den er am besten geeignet ist und an dem er seine Kraft für das Wachstum und die Vervollkommnung des Gemeinwesens einbringt.

3. Die Verwirklichung der menschlichen Einheit in einer harmonischen und organisierten Vielfalt in der sich jede Nation ihres wahren Genius und besonderen Platzes in der Welt bewusst wird und ihr Bestes zum Wohle aller beiträgt. (zitiert n. Aurobindo Society)

Wie aktuell diese Ideen sind? Denn wie die Aurobindo Society heute schreibt: „brauchen wir einen notwendigen Bewusstseinswandel, der uns aus der ökonomischen, politischen, sozialen und religiösen Sackgasse herausführt, und es gilt, gesamterzieherisch ein neues Bewusstsein vorzubereiten und im Erdenbewusstsein zu manifestieren

Befinden wir uns noch in der damals beschriebenen Sackgasse?

Descartes bescherte uns mit der Aufklärung den Satz: Ich denke, also bin ich. Das war ein wichtiger Schritt in der menschlich geistigen Evolution.

Doch was wird aus einer Gesellschaft deren Tun und Sein alleine von der Ratio bestimmt wird? Die Grundlagen menschlicher Evolution  berühren neben der Ratio auch andere Daseinseinsbereiche: Spiritualität, Soziales Leben, Wertewandel, eben all dem, was eine neue Norm des menschlichen Lebens ausmachen kann.

Insgesamt können partnerschaftliche, integrale Grundlagen in der Erziehung der Entfaltung all dessen dienen, was latent im Wesen des Menschen und seiner sozialen Struktur liegt, dem gesamten, menschlichen Potenzial.

Vieles von dem, was Ken Wilber heute schreibt, lässt sich in den Schriften Aurobindos und der Mutter finden, sehr  strukturiert und anschließend in der Praxis der Lebensgemeinschaft und Schulen Aurovilles erprobt.

“Das primäre Ziel der Schulen bestehe dabei nicht darin, brillante Schüler und Studenten heranzubilden, sondern junge Menschen schon ganz früh dahin gehend zu unterstützen, durch eine umfassende, integrative Ausbildung zur Selbstverantwortung in ein höheres Leben hineinzuwachsen.”  (Aurobindo Society)

Die Aufgabe der Lehrer sei es, Kinder und Jugendliche nicht zum Anhäufen von Wissen zu animiere,  sondern die notwendigen Voraussetzungen für ihre persönliche, intellektuelle, ethische, ästhetische und praktische Entfaltung zu schaffen und so freies Wachstum zu ermöglichen und Freude und Lernen, Leben und Entdecken zu wecken.

Lehrer sehen ihre Funktion dabei eher als Berater, Freunde und Fürsprecher der jungen Menschen und sehen sich selbst in einem ständigen Lernprozess zur eigenen persönlichen Erziehung und Weiterentwicklung begriffen.

Wie schwer haben es heute Lehrer und Lehrerinnen in einer deutschen Schule eine solche Haltung einzunehmen?

Diese Partnerschaftliche Erziehungsweise stellt für Sri Aurobindo und die Mutter das beste Mittel dar, um uns Menschen optimal darauf vorzubereiten, das höchste spirituelle Wissen zu empfangen, das die Menschheit zu einem neuen, vollkommenen Menschentyp umformen wird. Der Same für einen großen Schritt in der Evolution wird im kleinen Lebensrahmen der Schule vorbereitet.

Diese Ideen wurden in der Theorie diskutiert und im Experiment neuer Formen von Lebensgemeinschaften zum Blühen gebracht.

Wenn wir Grundlagen schaffen wollen für eine andere Zukunft, lohnt es sich, das eigene Leben so zu verändern, dass unser Tun der Weiterentwicklung der Welt und anderer Menschen dient. Manchmal sind sogar radikale Richtungsänderungen und Wandlungen notwendig.

Ich bin heute keine Erzieherin mehr, doch dem Grundgedanken der Entfaltung menschlichen Potenzials bin ich in meiner Arbeit als Integralis Coach  weiterhin eng verbunden.

Es ist eine Freude zu sehen, dass sich Menschen/LehrerInnen für die Entwicklung des eigenen Potenzials im Coaching Zeit nehmen und damit ebenfalls Grundlagen für die  Zukunft schaffen.

Ein schönes Wochenende.

Claudia Hargesheimer

20. Juli 2010

Ade Weltmeisterschaft – Moin Moin Welt!

Allgemein — Gerold Wehde @ 00:01

Zugegeben, ich war ein begeisterter Zuschauer. Nun ist sie Geschichte und andere Themen, die die Welt vor der Fußball-WM bewegt haben, drängen unbarmherzig zurück ins Bewusstsein: Öl-, Finanz-, Steuerkrise … und so weiter. Was tun mit diesen Nachrichten, die einen den Urlaub vermiesen können?

Kann ich was tun?

Listen unterschreiben, E-Mails mit den neusten Infos weiterleiten, Öl nicht mehr bei BP kaufen (warum eigentlich nicht, die brauchen doch jetzt dringend Geld …) und was noch??

Ich habe ein kleines Experiment gemacht: Einen Tag handeln, als ob es von mir abhängig ist und mein Handeln über das Schicksal der Welt bestimmen könnte! Wow! Das war mal was neues. Außer mir hat es wohl keiner gemerkt – aber wenn jemand die Idee aufgreifen möchte und einen Flashmop daraus initiiert – meine Segen hat es!!

Herzliche Grüße

Gerold Wehde

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